Devils Trail Harz

07.08. – 09.08.2025

Tag 1:

Wir starten am Outdoorcenter Harz bei Clausthal-Zellerfeld. Nach problemloser Anreise und netten Gespräch mit dem Chef? können wir das Auto am Outdoor Center parken.

Wie wir erfahren, sind sämtliche Schilder innerhalb des Nationalparks aus Holz und nicht aus Metall.

Außerdem dürfen im Nationalpark keine Rennen gefahren werden, daher hat der Devils Trail auch keine zeitliche Begrenzung.

10:00 Uhr, nun aber los! Den ersten Stempel gibt’s an der Hans-Kühnen Burg. Ein wirklich Kräfte zerrender, teilweise steiler Anstieg muss bezwungen werden. Die letzten 1,5 km sind nicht fahrbar, hier wurde gerade neuer Splitt aufgetragen, aber noch nicht ausreichend verdichtet. Ein echtes Brett also. Oben angelangt gab es ein Süppchen, was zu trinken und natürlich den 1. Stempel…

Weiter geht’s zum großen Knollen. Zunächst etliche Kilometer abwärts, dann aber auch hier wieder ordentlich bergauf. Belohnt werden wir mit dem 2. Stempel für heute.

Danach startet die Irrfahrt nach Bad Lauterberg. Irgendwie kommen wir nicht auf den richtigen Weg. Auch eine nette Wander Familie hilft nur bedingt weiter.

Inzwischen meldet sich der gebrochene kleine Zeh von Tabea, wohl doch noch etwas viel für ihn. Ziemlich geschafft kommen wir im Hotel am Kurpark in Bad Lauterberg an. Das Hotel macht einen prima Eindruck und ist zu empfehlen. Frisch machen, Handwäsche und auf zum Essen. Dextro kaufen und fertig für heute.

Tag 2:

Es geht gleich in Bad Lauterberg mit der ersten ordentlichen Steigung los. Dann wird es zwar nicht ganz so steil, aber es geht praktisch bis zum Stöberhai nur bergauf.

Danach eine schöne Abfahrt bis zum Oderstausee. Und dann fast wieder die gesamte Strecke bis zum Matthias Schmidt Berg bergauf.

Von den ersten 30 km ging’s 22km nur bergauf. Am Matthias Schmidt Berg dann die große Enttäuschung, es gibt außer dem Stempel nichts! Keine Getränke, keine Pommes, nichts… Unsere Vorräte fast aufgebraucht.

Also weiter Richtung Braunlage, durch Zufall landen wir für eine kleine Mahlzeit im Rinderstall. Prima Biergarten.

Weiter nach Braunlage, Tabeas Knie macht dicht. Wir wandern ca. 1 km, dann geht’s bergab. Keine Zeit mehr zum Einkaufen und die Gondel auch gerade noch so bekommen. Oben auf dem Wurmberg ist es windig und kalt.

Immerhin der letzte Stempel wird gestempelt, dann geht es teilweise auf Plattenwegen runter nach Schierke. Die Ferienwohnung ist neu und recht hübsch. Haben für morgen doch Frühstück geordert, konnten ja nichts mehr einkaufen, da der Supermarkt zu machte. Fertig machen und ab zum Essen, wieder italienisch. War schnell aber gut. Sind ziemlich kaputt und wissen auch nicht wie das morgen mit Knie, Zeh, Po und alles andere klappt.Gute Nacht…

Tag 3:

Der Tag beginnt mit einem prima Frühstück. Dann geht es zum Einkaufen in den örtlichen Supermarkt, die Vorräte auffüllen. Leider ohne Riegel, aber mit Bananen 🍌. Es scheint in Schierke heute eine Laufveranstaltung zu geben, vielleicht einmal Brocken und zurück?

Wir radeln hoch zum Schierker Bahnhof und dann entlang der Bahnschienen Richtung Gelber Bring, der nächsten Stempelstelle. Es geht zum Glück 🍀 moderat hoch, sodass Tabeas Zeh und die Knie gut mitmachen.Wetter ist super 👍 und es sind einige Wanderer und Biker unterwegs, viele wohl auf dem Weg zum Brocken.

Wir überlegen kurz, ob wir tatsächlich über die Plessenburg fahren sollen, es soll ja unten an der Ilse eine Sperrung geben. Entscheiden uns dann aber doch die normale Strecke zu nehmen. Es kommen da auch einige Biker hoch, also wird schon gehen. Es folgt eine schöne Abfahrt und tatsächlich ist es an der Ilse kein Problem durch die Baustelle zu fahren, ist ja auch Samstag 😉.

In Ilsenburg im Supermarkt endlich Power Riegel und frische Getränke. Auf zur Stempelstelle Jungborn, die auch recht schnell erreicht ist.

Es geht bis Bad Harzburg entspannt entlang auch wenn ein zwei Steigungen uns noch mal fordern.

In Bad Harzburg gibt’s den nächsten Supermarkt und lecker italienisches Mittagessen bei Sapori, fast wie auf einem Alpen Cross.

Aufgrund der diversen Wehwehchen, nehmen wir die landschaftlich hässliche Strecke nach Goslar und dann hoch bis Auernahn, dachte das heißt Auerhahn? Dann 1,7 km hoch auf Schalke. Endlich der letzte Stempel 😁!

Nun geht’s noch runter, mit ein zwei integrierten Anstiegen zum Outdoor Center Harz. Geschafft, Auto steht auch noch da, nur ist inzwischen das Outdoor Center zu. Also werden wir unser finisher Paket per Post bekommen.

Fazit, schöne, schweißtreibende drei Tage, immerhin ohne Platten aber mit viel Spaß. Absolut lohnenswert, aber nicht zu unterschätzen.


Insgesamt ca. 180 km, 3.354 hm in 15 Stunden und 17 Minuten mit Biobike 😎 an drei Tagen

Die Finisher…

Keep on biking…😎